Gebäude des Fritz-Hüser-Instituts

Fritz-Hüser-Institut

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Markus Steur

Dr. Iuditha Balint

Direktorin

Dr. Iuditha Balint

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Roand Gorecki

Dr. Iuditha Balint ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Bevor sie 2018 die Leitung des Fritz-Hüser-Institut übernommen hat, war sie als Germanistin an der Universität Mannheim, der University of Virginia und der Universität Duisburg-Essen tätig. Sie promovierte 2015 an der Universität Mannheim mit einer Arbeit zur Entgrenzung von Arbeit in der Gegenwartsliteratur..

Ihre Forschung bewegt sich an den kulturwissenschaftlichen Grenzen zwischen Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Betriebswirtschaft; ihr Forschungsinteresse gilt der Diskursanalyse und Erzählforschung, den Verflechtungen von Literatur und Ökonomie, und der deutschsprachigen Literatur der Arbeitswelt seit dem 18. Jahrhundert mit Fokus auf zeitgenössischen Werken. In den letzten Jahren rückten als Forschungsgegenstände die Weimarer Republik, Texte von Autorinnen über Arbeit, Schreiben als Arbeit und der Literaturbetrieb mit seinen Funktionsbedingungen stärker in ihr Blickfeld.

Publikationen (Auswahl):
Seit 2020 Herausgeberin der Reihe "Literatur und Ökonomie" im Wilhelm Fink Verlag.

  • Von der Fürsprache zur shared authority. Dinçer Güçyeters Unser Deutschlandmärchen (2022) als (post-)migrantisches Chorwerk. Erscheint in: Zeitschrift für Germanistik. Folge XXXIV, Heft 1, 2024.
  • Arbeiter/innen. Erscheint in: Handbuch Weimarer Republik. Literatur und Kultur. Hg. v. Maren Lickhardt und Robert Krause. Metzler 2023.
  • Brotjobs & Literatur. Hg. mit Julia Dathe, Kathrin Schadt und Christoph Wenzel. Berlin: Verbrecher 2021.
  • "Bank, Bankier". In: Handbuch Literatur und Ökonomie. Hg. v. Joseph Vogl und Burkhardt Wolf. De Gruyter 2019.
  • Realismus und Ökonomie. Sonderausgabe der Zeitschrift "Medienobservationen". 2018. Hg. mit Markus Engelns und Rolf Parr. 2019 https://www.medienobservationen.de
  • Goethe und die Arbeit. Hg. mit Miriam Albracht und Frank Weiher. Wilhelm Fink 2018.
  • Die Frage literarhistorischer Genrezuordnungen. Erika Runges Bottroper Protokolle (1968) und Kathrin Rögglas wir schlafen nicht (2004). In: Kathrin Röggla. Hg. v. Iuditha Balint, Tanja Nusser und Rolf Parr. edition text + kritik 2017. S. 15–32.
  • Erzählte Entgrenzungen. Narrationen von Arbeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Wilhelm Fink 2017.

Gremien (Auswahl):

  • seit 2022: Mitglied der Literaturkommission des Landes Niedersachsen
  • seit 2022: Mitglied im Vorstand des LiteraturRates NRW
  • seit 2019: Mitglied im Vorstand des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark
  • seit 2018: Mitglied der Literaturkommission für Westfalen

Kontakt

Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der ArbeitsweltDr. Iuditha BalintDirektorin

Öffnungszeiten:

Montag - Donnerstag 10.00 - 16.00 Uhr

Fritz-Hüser-Institut